6 FEHLER DIE MAN BEI EINEM ULTRATRAIL VERMEIDEN SOLLTE

Hammer Nutrition begleitet seit über 30 Jahren Athleten bei Ihren Abenteuern und unterstützt Veranstalter mit der Verpflegung von Sportgetränken, Gels, Energie Riegeln und Elektrolytkapseln.

„Unsere Philosophie ist es, den Athleten echte Produkte zur Verfügung zu stellen. Wir verzichten bewusst auf Einfachzucker, Fruktose und künstliche Zusätze. Dadurch sind die Produkte nicht nur weniger süss, sondern auch zahnschonend und vor allem auch für den Magen gut verträglich.“

Ein Ultratrail Wettkampf wie der GGUT muss gut vorbereitet sein, besonders wenn es um das richtige “Auftanken von Kraftstoff” und die Ernährung geht. Denn wir alle wissen, je länger die Distanz, desto entscheidender die Verpflegung!

1. Denke nicht: Ich esse Berge an Kalorien – ich werde sie brauchen!

Zu viel kann zu einer Vielzahl von Magenproblemen führen. Teste bereits im Training oder in einem Testwettkampf deine Verpflegung. Vergiss den Versuch, die Kalorien, die du verbrennst durch die gleiche Menge zu ersetzen. Diese Strategie ist immer zum Scheitern verurteilt, denn unter Belastung kann der Körper nur eine begrenzte Menge verarbeiten und aufnehmen.

Wir empfehlen 120 – 180 Kalorien pro Stunde. Diese Menge ermöglicht es dem Körper auch die Kalorien der Fettsäurereserven zu nutzen.

Frage dich: Wie viel Kalorien muss ich im Wettkampf mindestens zu mir nehmen um keine Leistung einzubüssen?
Motto: Weniger ist mehr!

2. Denke nicht: Ich brauche nur eine kleine Flasche für die Flüssigkeitszufuhr!

Weil die Flüssigkeitszufuhr so wichtig ist, musst du zwingend immer genug Flüssigkeit dabei haben. Wenn du einmal zu wenig Flüssigkeit aufnimmst, kannst du das später nicht mehr ausgleichen. Schau dir deshalb genau an, in welchen Abständen verpflegt wird.

Ein durchschnittlicher Athlet sollte ca. 500 – 700 ml Flüssigkeit pro Stunde aufnehmen. Dabei gilt: Elektrolyte nicht vergessen! Beachte, dass die Flüssigkeitszufuhr sehr individuell ist und zusätzlich von äusseren Faktoren wie Hitze, Feuchtigkeit, deiner Schweissrate, Dauer des Wettkampfes etc. abhängt.

Frage dich: Wie viel Flüssigkeit brauche ich pro Stunde?
Motto: Elektrolyte nicht vergessen!

3. Denke nicht: Ich kann während des Rennens alle Nahrungsmittel bei der Verpflegungsstation essen.

Verpflegungsstation? Oft gibt es an den Verpflegungsstationen neben Sportnahrung und Früchten auch viele andere Snacks. Teilweise sogar Wurst und Käse oder andere Milchprodukte.Desto ambitionierter der Athlet, desto konsequenter verzichtet er auf ALLE Wurst- und Milchprodukte im Wettkampf. Diese belasten den Magen für viele Stunden. Wer Magenprobleme vermeiden will, verpflegt sich ausschliesslich mit Produkten, die er im Training getestet hat und wählt leicht verdauliche Produkte.

Frage dich: Welche Produkte, die mir schmecken, vertrage ich während der Belastung?
Motto: Produkte IMMER bereits im Vorhinein testen!

4. Denke nicht: Ich muss Salz zu mir nehmen

Wir schwitzen mehr als nur Salz! Die weissen Schweissränder, die beim Schwitzen an der Kleidung zu sehen sind, enthalten verschiedene Salze, die dem Körper wieder zugeführt werden müssen. Je länger ein Wettkampf dauert, desto entscheidender ist es, den Körper mit Elektrolyten zu versorgen. Ungenügende Versorgung des Körpers durch Elektrolyte ist oft die Ursache für Muskelkrämpfe. Die Endurolytes Kapseln enthalten eine ausgewogene Mischung aus Natrium, Chlorid, Calcium, Magnesium, Kalium und Mangan, um den Elektrolytbedarf des Körpers während des Trainings oder Wettkampfs abzudecken.

Frage dich: Nehme ich genügend Elektrolyte zu mir?
Motto: Je salzhaltiger deine Ernährung im Alltag ist, desto mehr Elektrolyte benötigst du.

5. Denke nicht: Alle Gels sind gleich. Zucker ist der beste Brennstoff für die schnelle Energieversorgung.

Viele Gels und Sportgetränke enthalten Glukose, Saccharose und/oder Fruktose als Energiequelle. Diese Inhaltsstoffe geben dem Körper zwar schnell Energie, sind aber bei langen Distanzen nicht geeignet, denn sie belasten unseren Körper mehr als notwendig. Zudem vertragen viele Athleten keine Fruktose bei langen Belastungen, was zu Verdauungsstörungen führt.

Wir empfehlen langkettige Kohlenhydrate, sowohl bei Gels als auch beim Sportgetränk. Dadurch lieferst du dem Körper stetig Energie ohne “Zuckercrash” und belastest den Magen weniger.

Frage dich: Wie viel Einfachzucker enthält meine Verpflegung?
Motto: Verzichte auf Einfachzucker während dem Wettkampf. Süssigkeiten kannst du bewusst zum Nachtisch essen.

6. Denke nicht: Wenn ich mit dem Rennen fertig bin, kann ich essen was ich will!

Ausdauerrennen bedeutet nicht, dass wir nach dem Überqueren der Ziellinie einfach alles essen sollten, nur um uns zu belohnen. Natürlich darf ein Bier oder ein „Belohnungsessen“ auf uns warten, aber in erster Linie gilt es mit hochwertigen Kohlenhydraten und Proteinen eine Mahlzeit zu sich zu nehmen, damit die Regeneration im Körper optimal ablaufen kann. Eine weitere Möglichkeit ist ein Recovery Shake, welcher Kohlenhydrate, Proteine und Elektrolyte enthält – dein Körper wird es dir danken.

Frage dich: Gebe ich dem Körper die nötigen Nährstoffe nach der Belastung?
Motto: Je früher desto besser!

Hol dir gleich den PDF-Download zum Thema: 6 Fehler, die man bei einem Ultratrail vermeiden sollte

 

 

Andreas Gehrer

Hammer Nutrition Ambassador Andreas Gehrer stellt sich vor

Alter: 39
Beruf: Versicherungskaufmann
Engagement: Laufgruppenleiter seit 2011 – wöchentlich im Verein

Erfolge 2019: Gesamtsiege: Montafon Totale, Sonnenkopf Trail, Emser Ultra, Gsohllauf
2. Plätze: Weißer Ring und Bizau Ultra, Vize-Staatsmeister Triathlon MD M35

„Ich bin seit 2011 Lauftrainer obwohl ich nicht immer sportlich war. 2007 habe ich mit 25 Lebensjahren entschieden, ein neues Leben zu beginnen. Übergewichtig, aber entschlossen, meldete ich mich zu einem Marathon an. Die Emotionen machten süchtig. Es folgten unzählige Läufe und Triathlons, darunter auch der Ironman Hawaii.

Inzwischen bin ich von der Strasse abgekommen und habe die Schönheit, Inspiration und Ruhe des Trailrunnings fernab von Pacing und herzfrequenzkontrolliertem Training gefunden.

Dieses Jahr wartet mit dem Großglockner Ultra-Trail mit 110 km und 6500 Höhenmeter eine neue Herausforderung.“